Ausflug in‘ s Douro- Tal

Während der Wartezeit auf unser Code Zero haben wir uns über das Wochenende ein Auto gemietet. Neben opulenten Einkäufen im Supermarkt haben wir einen Ausflug den Douro hinauf gemacht.

Der Douro entspringt in Spanien und mündet bei Porto in den Atlantik. Mit 340 km ist er der längste Fluss Portugals. Er schlängelt sich durch sehr grün bewachsene Berge, denen man aber auch häufige Waldbrände ansieht. Im geschützten Douro- Tal wachsen die Trauben, aus denen der Portwein gemacht wird. Und es ist wirklich heiss hier, 36 Grad,  die wir in der Marina an der frischen Flussmündung  nicht gewohnt sind.

Wir machen einen Eisstopp an einer aufgestauten Stelle und werden direkt von einem älteren Ehepaar angesprochen,  dem wir gestern den Steg in unserer Marina geöffnet haben. Die beiden haben ein Haus und ein Boot am See. Klein ist die Welt.

Eis essen…

…am See.

Reisejournalist Oskar nutzt die Gelegenheit für ein Video.

https://youtu.be/Gn29D6rgluY

Mal was anderes als Let’s Plays.

Eigentlich wollten wir nach Pinhao, ins Herz der Douro-Region, das hat sich allerdings auf der kurvigen, aber sehr schönen Römerstraße als zu weit erwiesen. Auch Vila Nova de Foz Coa, wo es über 30.000 Jahre alte prähistorische Felsritzungen zu bewundern gibt, ist leider für einen Tagesausflug zu weit. Aber wir freuen uns, etwas vom Inland gesehen zu haben.

Bei unserer Rückkehr mit ungewohnten 100 km auf der Autobahn – Geschwindigkeitsrausch – erwarten uns nach den 36 Grad in strahlender Sonne wieder erfrischende 19 Grad im Nebel. Brrr.

 

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Wie praktisch so ein kleines Auto doch ab und zu sein kann. Das merken wir besonders, da wir sonst die Einkäufe zu Fuß heranschleppen.

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Ausgezeichneter Fisch und Arroz de Mariscos in Porto. Mit Alina, Michael und den Jungs Kilian und Silas von der Agate.